Was es in Valencia gibt
In Valencia gibt es keine Cannabis-Shops, keine Coffeeshops und keine Dispensarys – nirgendwo in der Provinz, und in ganz Spanien wird Cannabis nicht über die Ladentheke verkauft. Was es in Valencia gibt, ist ein gewachsenes Netz von Cannabis Social Clubs: private, gemeinnützige Vereine. Die meisten liegen in und um Valencia, Gandia und Quesa. Die Bandbreite reicht von kleinen, ruhigen Mitglieder-Lounges bis zu größeren, bekannten Vereinen, und jeder Club setzt seinen eigenen Charakter und seine eigenen Hausregeln.
Wie die Clubs funktionieren
Ein Cannabis Social Club ist kein Geschäft, sondern ein Verein, dem man als Mitglied beitritt. Man muss volljährig sein, also mindestens 18, und einen gültigen Lichtbildausweis dabeihaben; die Anmeldung läuft im Voraus – traditionell über die Empfehlung eines bestehenden Mitglieds, heute über einen Vermittlungsdienst –, und konsumiert wird ausschließlich in den privaten Clubräumen. Spontane Besuche ohne Anmeldung gibt es nicht, einen offenen Verkauf ebenso wenig: Cannabis verlässt den Verein nicht, es gibt also kein Kaufen im Sinne eines Ladengeschäfts, sondern nur Mitgliedschaft und gemeinsamen Konsum vor Ort. Cannabis auf der Straße zu kaufen ist dagegen illegal und unkontrolliert – genau davor soll das Club-Modell Urlauber bewahren.
Worum es in diesem Ratgeber geht
Jeder Ratgeber unten greift einen Teil dieses Bildes heraus und arbeitet ihn ausführlich auf. Am besten beginnt man mit Gras kaufen in Valencia: dort steht der komplette Weg Schritt für Schritt – wie die Mitgliedschaft funktioniert, was man mitbringen muss und was es kostet. Die interaktive Clubkarte zeigt, welche Clubs in der Nähe der eigenen Unterkunft liegen. Weitere Ratgeber kommen unten dazu, sobald sie veröffentlicht sind.




